Hauptbanhof - Wien

Flächenwidmungs- und Bebauungsplan

Die Flächenwidmung ist die planmäßige, vorausschauende Gestaltung eines Gebietes zur Gewährleistung einer nachhaltigen sowie bestmöglichen Nutzung und Sicherung des Lebensraumes im Interesse des Gemeinwohls. Der Flächenwidmungsplan enthält, vereinfacht gesagt, verbindliche Festlegungen dazu, wie einzelne Grundstücke in Zukunft genutzt werden dürfen: für Bauzwecke, als Grünland, als Verkehrsfläche etc. Der Bebauungsplan legt die Regeln fest, wie gebaut werden darf - wie hoch, in welcher Weise und in welchem Abstand zu anderen Gebäuden. Die Beschlussfassung der Flächenwidmungs- und Bebauungspläne der Stadt Wien erfolgt durch Verordnungen des Gemeinderates in Form von "Plandokumenten".

Flächenwidmung für den Hauptbahnhof

Die Flächenwidmung für den Hauptbahnhof sowie den neuen Stadtteil wurde auf Basis der Vorgaben des Masterplanes entwickelt. Im Dezember 2006 wurde das Plandokument 7766 im Wiener Gemeinderat beschlossen.
Die Entwicklung des Gebiets ist zeitlich eng mit dem Fortschritt des Gleisprojekts und der Verfügbarkeit der Flächen verknüpft. Erste Bautätigkeiten für die Gebäude sind im Bereich zwischen Bahnhof und Gürtel sowie für den Wohnpark an der Sonnwendgasse zu erwarten. Daher wurde der Flächenwidmungsplan für das gesamte Gebiet, ein Bebauungsplan vorerst nur für die genannten Teilbereiche festgesetzt. Ein Bebauungsplan für das gesamte Plangebiet hätte die gestalterischen Möglichkeiten für die langfristig zu entwickelnden Baufelder eingeschränkt und wird daher erst in den weiteren Phasen erfolgen.