Hauptbanhof - Wien

Bahnhofsoffensive

Das Programm sieht vor, dass die größten Bahnhöfe der ÖBB mit einer Fahrgastfrequenz ab 5.000 Personen pro Tag einen zeitgemäßen Standard bekommen. Diese 28 Bahnhöfe werden von etwa 50 % aller Bahnbenutzer benutzt.

Die erste Umsetzungsphase umfasste die Bahnhöfe Feldkirch, Innsbruck, Graz, Baden bei Wien, Krems an der Donau, Linz, Wiener Neustadt, Leoben, Wels und Klagenfurt.

Die zweite Phase startete mit den Bahnhöfen Wien Praterstern und St. Pölten Hbf. Danach folgte der Baubeginn des Bahnhofs Wien Heiligenstadt. Mitte 2007 begannen die bauvorbereitenden Maßnahmen für den Wiener Westbahnhof und für das umfangreichste Projekt, den neuen Hauptbahnhof Wien.

  • Wien Westbahnhof wird zu Österreichs erster BahnhofCity: Die denkmalgeschützte Bahnhofshalle wird generalsaniert, auf der linken Seite wird ein Bürogebäude errichtet und rechts entsteht ein Bürokomplex mit einem Hotel. Unter der gesamten BahnhofCity wird ein neues Geschoß eingezogen. Ende 2011 bietet der Verkehrsknotenpunkt BahnhofCity Wien West Reisen, Shopping, Büros und ein Hotel.

  • Visualisierung Visualisierung Westbahnhof

In den kommenden Jahren investieren die ÖBB im Rahmen der Bahnhofsoffensive Phase 2 über zwei Milliarden Euro in die Erneuerung von Wiens Großbahnhöfen. Dabei wird diese Qualitätsoffensive zum Impulsgeber für weitere großflächige innerstädtische Stadtentwicklungen

  • Ein Bahnknoten der Superlative entsteht: Seit dem Jahr 2000 wird der Bahnhof Wien Meidling umgebaut. Bahnsteige werden erneuert und modernisiert, Zugänge verbessert und Gleise neu verlegt. Das Kernstück des Bahnhofs stellt eine sonnenlichtdurchflutete Halle dar. Ab Ende 2009, mit Abschluss aller Umbauten, wird der Bahnhof als Ersatz für den Südbahnhof fungieren.

  • Visualisierung Meidling

Mit dieser Investitionsoffensive werden Verkehrsstationen für die nächsten Jahrzehnte fit gemacht. Alle diese Maßnahmen kommen Bahnkunden und Anrainern zugute.