Hauptbanhof - Wien

Überblick

bahnorama - mehr als ein Informationszentrum

Große Vorbilder von Baustellen-Infozentren wie die Infobox in Berlin am Potsdamer Platz und das Turmforum in Stuttgart mit Besucherzahlen in Millionenhöhe haben die ÖBB und die Stadt Wien dazu animiert, gemeinsam für das Projekt Hauptbahnhof Wien ein solches Informationszentrum zu errichten. Das bahnorama dient als Anlaufstelle für all jene, die wissen möchten, wie so ein riesiges Bauprojekt entsteht, was alles dahinter steckt und was sie nach der Fertigstellung erwartet.

Mittelpunkt des Informationszentrums bildet eine Ausstellung, die das Projekt vorstellt, Highlight ist der 66,7 m hohe Aussichtsturm. Das Holzbauwerk erstreckt sich in drei Ebenen auf 1.084 und bietet neben einem Café im Eingangsbereich auch zwei Gastgartenbereiche in der Fußgängerzone Favoritenstraße und auf Seite des Turms in der Johannitergasse.

Das Ausstellungsgebäude, ein schlichter 2-geschoßiger Holzbau, hebt sich durch seine rote Signalfarbe hervor. Das Material für die tragende Konstruktion der Ausstellungshalle und für den Turm ist unbehandeltes Fichtenholz. Das Holzfachwerk steht für nachwachsende Rohstoffe und einfache Montage und Demontage der Konstruktion.

Junge Wiener Architektur

  • Junge Architektenbüros, die bereits im Architekturjahr 2005 am Ausstellungsprojekt „Young Viennese Architects - YoVA“ teilnahmen, wurden 2009 zu einem Gestaltungswettbewerb für das Informationszentrum eingeladen. Die vielen innovativen Ideen, die für das Informationszentrum eingebracht wurden, hat der Jury die Entscheidung nicht leicht gemacht - letztendlich konnte das Team „rahm architekten“ den Wettbewerb für sich entscheiden. Hans Schartner von „rahm architekten“ über die Architektur des bahnorama: „Assoziationen mit einem Hochstand für die Stadt sind erwünscht. Der Turm erlaubt ein sich Herausheben aus dem Geschehen und eröffnet einen ahnenden Blick auf Zukünftiges.“

  • bahnorama Turm

 

Das Informationszentrum bahnorama zum Projekt Wien Hauptbahnhof hat sich nach knapp 4,5 Jahren und über 350.000 Besuchern mit 31.12. 2014 planmäßig verabschiedet und seine Türen geschlossen.
Wir bedanken uns für Ihren Besuch, Ihre Anregungen und Ihr Lob!